Mittwoch, 23. März 2011
Abzocker: Telegrammetry Recordings, Hypervoxx und Buzzenbark
langhalsgiraffe, 17:46h
In den USA (Florida) ansäßig, hat sich diese Gruppe von Indie-Labels auf elektronische Musik spezialisiert; insbesondere auf die Genres Dark Electro, Terror EBM, Hellectro, Industrial und IDM. Die Produktionen des Hauptlabels, Telegrammetry Recordings, sind auf professionellem Niveau, während auf Hypervoxx Low Budget-Produktionen (auf professionellen CD-R's) erscheinen. Das noch recht junge Buzzenbark-Label wurde als Multigenre-Label gegründet.
Worauf sich diese Labels jedoch ganz besonders spezialisiert haben, sind ausländische und vor allem deutsche Bands. Warum? Ganz einfach: Diese sind leichter abzuziehen, weil die meisten Künstler nun mal nicht die Möglichkeit haben, von ihrem per Vertrag eingeräumten Recht auf Einsicht in die Buchhaltung des Labels Gebrauch zu machen.
Der Vertrag ist hier übrigens auch der Knackpunkt. Mal abgesehen davon, dass man mit dem Unterschreiben eines Vertrages mit diesen sogenannten "A.R.I. Associated Labels" quasi seine Seele verkauft, wird man vergebens auf die Gegenzeichnung warten. Diese ist letztlich ja auch nicht notwendig, denn das Label kann mit der Unterschrift des Künstlers gleich voll durchstarten. In der Regel wird von den Labelmitarbeitern auch extreme Eile vorgetäuscht, um ohne weitere Fragen an die Unterschrift des Künstlers zu kommen.
Was danach kommt, ist das Übliche: Die Herrschaften vom Label verdienen (mehr oder weniger), während die Band leer ausgeht. Abrechnungen? Fehlanzeige. Es heißt einfach: "Leider hat in diesem Jahr niemand Geld verdient" und deshalb ist eine Abrechnung ja auch nicht notwendig - sagen diese Labels. Und so geht das Jahr für Jahr, während die Band wohlmöglich die Verkaufsränge ihres Outputs in den bekannten Online-Shops nach oben schießen sieht. Denn Promo machen TGM & Co natürlich.
Worauf sich diese Labels jedoch ganz besonders spezialisiert haben, sind ausländische und vor allem deutsche Bands. Warum? Ganz einfach: Diese sind leichter abzuziehen, weil die meisten Künstler nun mal nicht die Möglichkeit haben, von ihrem per Vertrag eingeräumten Recht auf Einsicht in die Buchhaltung des Labels Gebrauch zu machen.
Der Vertrag ist hier übrigens auch der Knackpunkt. Mal abgesehen davon, dass man mit dem Unterschreiben eines Vertrages mit diesen sogenannten "A.R.I. Associated Labels" quasi seine Seele verkauft, wird man vergebens auf die Gegenzeichnung warten. Diese ist letztlich ja auch nicht notwendig, denn das Label kann mit der Unterschrift des Künstlers gleich voll durchstarten. In der Regel wird von den Labelmitarbeitern auch extreme Eile vorgetäuscht, um ohne weitere Fragen an die Unterschrift des Künstlers zu kommen.
Was danach kommt, ist das Übliche: Die Herrschaften vom Label verdienen (mehr oder weniger), während die Band leer ausgeht. Abrechnungen? Fehlanzeige. Es heißt einfach: "Leider hat in diesem Jahr niemand Geld verdient" und deshalb ist eine Abrechnung ja auch nicht notwendig - sagen diese Labels. Und so geht das Jahr für Jahr, während die Band wohlmöglich die Verkaufsränge ihres Outputs in den bekannten Online-Shops nach oben schießen sieht. Denn Promo machen TGM & Co natürlich.
